Kinder verarbeiten einen Verlust anders als Erwachsene. Ihre Gefühle wechseln oft schnell: Eben noch wirken sie unbeschwert, im nächsten Moment sind sie traurig oder ziehen sich zurück. Dieses Auf und Ab ist ganz normal. Auch wenn Kinder lachen oder spielen, bedeutet das nicht, dass sie den Verlust schon überwunden haben.
Als Bestattungshaus stehen wir Ihnen nicht nur organisatorisch zur Seite. Auch bei der Frage, wie Kinder gut begleitet werden können, nehmen wir uns Zeit für Ihre Anliegen. Für den Einstieg: Folgen Sie unserem kleinen Leitfaden weiter unten.
Sprechen Sie altersgerecht und wahrheitsgemäß über das Geschehen. Klare Worte helfen mehr als beschönigende Bilder.
Lassen Sie alle Gefühle zu. Traurigkeit, Wut, Angst oder scheinbare Gleichgültigkeit sind Ausdruck der inneren Verarbeitung.
Manche Kinder finden keinen Zugang über Gespräche. Kreative Wege wie Malen, Schreiben oder Bewegung eröffnen oft einen eigenen Ausdruck.
Rituale können Sicherheit geben: ein gemeinsamer Besuch am Grab, eine Erinnerungskiste oder ein besonderer Platz für ein Foto.
Kinderbücher zum Thema Abschied können helfen, Fragen zu beantworten und Gedanken einzuordnen. Gern empfehlen wir passende Literatur für das jeweilige Alter.